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Konfuzius
"Lernen ohne zu denken ist eitel, denken, ohne zu lernen, gefährlich."
John F. Kennedy
"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung"
Galileo Galilei
"Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken."
Jean-Jacques Rousseau
"Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können."

Schulordnung der Edith-Stein-Schule

(Stand 8/13)

1. Vorbemerkung

Die Edith-Stein-Schule versteht sich als eine Schule, die zum Lernen und Wohlfühlen einlädt.

Während des Schultages kommen auf engem Raum viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Verhaltensweisen zusammen. Durch Nachlässigkeit, Gedankenlosigkeit oder Rücksichtslosigkeit entstehen leicht unnötige Konflikte, unter denen alle zu leiden haben. Dieses kann verhindert werden, wenn jeder einsieht, dass Regeln für das Zusammenleben aufgestellt und eingehalten werden müssen.

Eine Grundbedingung für das gemeinsame Schulleben ist dabei, dass auch festgelegt ist, wer Anweisungen geben darf und muss. Dieses Recht steht nur den Lehrkräften, Sekretärinnen, Hausmeistern und von diesen beauftragten Personen zu. Deren Anweisungen müssen befolgt werden.

Dabei soll der Umgang miteinander - trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten - stets höflich, rücksichtsvoll und von gegenseitiger Achtung geprägt sein.

 

2. Teilnahme am Unterricht

Alle Schülerinnen und Schüler sind zu regelmäßiger Teilnahme am Unterricht verpflichtet.

Klassenfahrten und Unterrichtsgänge sind Teil unseres pädagogischen Konzeptes und somit Schulveranstaltungen. Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Bei geringem Einkommen kann beim Schulträger ein Antrag auf Zuschuss gestellt werden.

Bei Erkrankungen ist der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin spätestens nach 3 Tagen zu informieren. Nach einer Erkrankung ist umgehend eine schriftliche Entschuldigung vorzulegen. In begründeten Fällen kann die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlangt werden; die Kosten hierfür trägt der Schüler/die Schülerin.

Schülerinnen und Schüler können sich aus persönlichen Gründen beim Klassenlehrer/bei der Klassenlehrerin auf schriftlichen Antrag hin beurlauben lassen. Beurlaubungen vor und im Anschluss an Ferien müssen mindestens drei Wochen vor Ferienbeginn bei der Schulleitung schriftlich beantragt werden und können nur in Ausnahmefällen und nur aus wichtigen Gründen genehmigt werden.

 

3. Verhalten im Unterricht

Jede Schülerin/jeder Schüler hat ein Recht auf ungestörtes Lernen. Jede Lehrerin/jeder Lehrer hat ein Recht auf ungestörtes Unterrichten. – Dies sind die Grundregeln eines für alle Beteiligten erfolgreichen Unterrichts.

Sämtliche Gegenstände, die den Unterricht stören, dürfen von der unterrichtenden Lehrkraft eingezogen werden und werden erst nach Rücksprache mit den Eltern wieder zurückgegeben.

Während des Unterrichts darf nicht gegessen und getrunken werden. Kappen, Kapuzen u. ä. müssen abgesetzt werden.

Auf dem gesamten Schulgelände ist die Benutzung von Handys, MP-3-Playern, Playstations und ähnlichen Geräten verboten. Sollten sich Schülerinnen/Schüler nicht an diese Regelung halten, werden die Geräte von den Lehrkräften eingezogen und zu einem späteren Zeitpunkt ausschließlich den Eltern zurückgegeben. Das Kaugummikauen ist ebenfalls auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt.

 

4. Unterrichtszeiten

Der Unterricht findet zu folgenden Zeiten statt:

1. Block 1./2. Stunde 07:50  -  09:10  Uhr
2. Block 3./4. Stunde 09:30  -  10:50  Uhr
  ILZ (Individuelle Lernzeit) 10:55 -  11:25 Uhr
3. Block 5./6. Stunde 11:45 –  13:05 Uhr
  7. Stunde 13:50  -  14:35  Uhr
  8. Stunde 14:35  -  15:20  Uhr
  9. Stunde 15.20  -  16:05  Uhr
  10. Stunde 16:05  -  16:50  Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht werden rechtzeitig auf dem digitalen Vertretungsplan (Monitor) in der Aula abgebildet. Informationen zum Ausfall von herkunftssprachlichem Unterricht finden sich an der Glastür zum Verwaltungstrakt.

Ist eine Lehrkraft 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht erschienen, so fragen die Klassensprecher im Sekretariat nach.

Vor und nach dem Unterricht ist das Schulgebäude kein allgemeiner Aufenthaltsort.

Schulfremde Besucher müssen sich im Sekretariat anmelden.

 

5. Öffnungszeiten Mediothek / Kiosk / Cafeteria: gemäß Aushang

 

6. Verhalten in den Pausen

Schülerinnen und Schüler bleiben während der 5-Minuten-Pause in ihrem Klassenraum.

In den großen Pausen und der Mittagspause steht der Schulhof zur Verfügung.

An Regentagen darf darüber hinaus auch die Pausenhalle benutzt werden.

Das Schulgelände darf während des Unterrichtstages nur mit Genehmigung einer Lehrkraft verlassen werden.

Während der Pausen ist gegenseitige Rücksichtnahme oberstes Gebot, vor allem dort, wo viele Schülerinnen und Schüler zusammenkommen (Kiosk u.ä.). Besonders Rennen in der Pausenhalle, Schneeballwerfen im Winter und Ballspielen mit Lederbällen sind aus diesem Grund nicht erlaubt.

 

7. Sauberkeit

Jeder fühlt sich in einer sauberen und gut ausgestatteten Schule wohl. Mutwillige Zerstörungen und gedankenloses Wegwerfen von Abfall richten sich gegen die ganze Schule und schaden so der gesamten Schulgemeinde. Es versteht sich von selbst, dass das Bemalen/Beschriften von Wänden und Möbeln, Zerstören von Einrichtungsgegenständen und die Verschmutzung des gesamten Schulgeländes nicht zum Selbstverständnis der Edith-Stein-Schule passen. Besonders die Toilettenanlagen sind in einem einwandfreien Zustand zu halten.

Die Übernahme von Mitverantwortung für das Erscheinungsbild der Schule zeigt sich u.a. in einem im wöchentlichen Turnus organisierten Ordnungsdienst. Dieser beseitigt nach den großen Pausen und nach 13.00 Uhr die gröbsten Verunreinigungen im Schulgebäude und auf dem Außengelände.

Schulbücher sind Eigentum des Landes Hessen und dementsprechend von den Benutzern einzubinden und pfleglich zu behandeln. Bei unsachgemäßer Behandlung ist Ersatz zu leisten

 

8. Gewalt

Die Edith-Stein-Schule soll eine gewaltfreie Schule sein. Sämtliche Formen von Gewalt (körperliche, verbale und seelische Gewalt) haben auf unserer Schule nichts zu suchen und werden streng bestraft. Waffen und waffenähnliche Gegenstände, die zu Verletzungen führen könnten, dürfen auf keinen Fall mitgebracht werden.

 

9. Drogen

 

Die Edith-Stein-Schule soll eine drogenfreie Schule sein. Drogen und Alkohol dürfen deshalb nicht in der Schule konsumiert und auch nicht mitgebracht werden.

 

10. Rauchen

Rauchen ist gesundheitsschädlich (sowohl Aktiv- als auch Passivrauchen) und verschmutzt unser Schulgelände (weggeworfene Kippen u.ä.). Deshalb ist es gemäß §3(9) Hessisches Schulgesetz im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt.

 

11. Alarm

Ein lauter, anhaltender Summton bedeutet Alarm. Bei Alarm begeben sich alle Schülerinnen und Schüler unter der Führung der gerade unterrichtenden Lehrkraft schnellstens auf den Schulhof. Der entsprechende Fluchtweg hängt in jedem Unterrichtsraum aus. Den weiteren Anweisungen der Lehrkraft ist unbedingt Folge zu leisten.

 

12. Haftungsausschluss

Die Schule haftet nicht für den Verlust von Wertgegenständen.

 

13. Konfliktlösungen

 

Da viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, kann es zu Meinungsverschiedenheiten untereinander, zwischen Schülerinnen/Schülern und Lehrkräften kommen. Probleme sollen grundsätzlich gewaltfrei gelöst werden. Bei Bedarf können folgende Personen um Hilfe gebeten werden:

 

  • Klassensprecher
  • Klassenlehrer
  • Stellvertretende Klassenlehrer
  • Klassenelternbeiräte
  • Verbindungslehrer
  • Drogenberatungslehrer
  • Schulsprecher
  • Schulelternbeirat
  • Zweigleiterinnen
  • Pädagogische Leiterin
  • Stellvertretender Schulleiter
  • Schulleiterin

 

Bevor sich ein Schüler/eine Schülerin an die Schulleitung wendet, sollte er/sie zuvor mit einer anderen Person aus dem oben genannten Beraterkreis geredet haben.

 

14. Verstöße gegen die Schulordnung

 

Ziel einer jeden Maßnahme ist es, dem Betroffenen aufzuzeigen, dass sein Verhalten falsch war, und ihn zu einer Verhaltensänderung zu bringen.

Verstößt ein Schüler/eine Schülerin gegen die Schulordnung, so stehen - je nach Schwere des Verstoßes - unterschiedliche pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen zur Verfügung. Diese reichen von einem Gespräch bis hin zum Schulverweis.